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4 Februar 2016
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Outsourcing – welche Vor- und Nachteile ergeben sich für Ihr Unternehmen?

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In unserem ersten Beitrag wollen wir Ihnen einen kurzen Überblick geben, warum Outsourcing für Ihr Unternehmen interessant sein könnte und wie Sie potentielle Risiken vermeiden.

Generell beschreibt der Begriff Outsourcing Dienstleitungen, die von Unternehmen an Dritte ausgelagert werden. Dies ermöglicht es, den Fokus auf Kernkompetenzen zu richten und somit die Effizienz der internen Arbeitsabläufe zu optimieren. Flexible Betriebsstrukturen und Budgetentlastungen durch reduzierte Personalkosten bilden einen weiteren Vorteil der Vergabe von Dienstleistungen an externe Unternehmen. Statistisch kann somit eine Reduzierung der fixen Personalkosten von ca. 20 % erreicht werden*. Dieses entsteht dadurch, dass Urlaubsansprüche, Krankheitstage und gesetzliche Feiertage vom dienstleistenden Unternehmen übernommen werden. Weiterhin weisen externe Mitarbeiter oft eine höhere Qualifikation als firmeninterne Angestellte auf, da diese spezialisierte Fachkenntnisse besitzen und den Umgang mit den modernsten Technologien beherrschen. Durch den punktuellen Abruf von Know-How erhöht sich die Flexibilität des Unternehmens, da der Personalaufwand dem tatsächlichen Arbeitsanfall angepasst werden kann.

Wie in allen Bereichen, können sich gegebenenfalls auch Nachteile durch Outsourcing ergeben. Diese entstehen durch mangelnde Qualität der externen Dienstleister, welche auf das beauftragende Unternehmen zurückfallen kann. Um dies zu vermeiden raten wir generell das Outsourcing Unternehmen vor Vertragsbeginn persönlich kennenzulernen, um einen ersten Eindruck über die Arbeitsweise zu gewinnen und sich ein persönliches Bild vom Unternehmen zu machen.

Durch Outsourcing kann sich das interne Firmen Know-How verringern, da qualifizierte Arbeitskräfte nicht festangestellt, sondern nur für einen bestimmten Zeitraum beschäftigt werden. Durch langjährige Projekte oder langfristige Verträge bleibt das Know-How in Ihrem Unternehmen und kann auch an die Kollegen weitergegeben werden. Somit profitieren Unternehmen von den Unterschieden beider Beschäftigungsformen, da ein gegenseitiger Wissens-Transfer erfolgen kann. Datenschutzprobleme und die Wahrung von Geschäftsgeheimnissen werden als häufiger Grund für die Entscheidung gegen Outsourcing genannt. Unternehmen können bereits vor Vertragsabschluss durch die Unterzeichnung einer Geheimhaltungsvereinbarung sicherstellen, dass beide Vertragsparteien zur Verschwiegenheit verpflichtet sind.

Eine Verschlechterung des Betriebsklimas durch externe Mitarbeiter ist für viele Unternehmen eine große Sorge, da Outsourcing oftmals mit erhöhten Konkurrenzdruck und Arbeitsplatzverlust assoziiert wird. Dies kann vermieden werden, in dem das Management firmenintern klar kommuniziert, dass keine reale Gefahr besteht und nur jene Bereiche ausgelagert werden, die nicht den vorhandenen Qualifikationen der Mitarbeiter entsprechen.

Zusammenfassend kann Outsourcing Ihrem Unternehmen die nötige Flexibilität bieten, Know-How innerhalb kürzester Zeit gewinnbringend und kostensparend einzusetzen.

Falls Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, beraten wir Sie gerne telefonisch oder per Email.

 

* Quelle: http://www.bewerbung-tipps.com/blog/wirtschaft/outsourcing-vorteile-nachteile/ (aufgerufen am 02.02.2016)

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